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Tour de LWL-Industriemuseum

Tour de LWL-Industriemuseum | Acht Orte - Ein Raderlebnis

Das LWL-Industriemuseum liegt geografisch in einer der interessantesten Radreiseregionen Europas. Rund um die Standorte des LWL-Industriemuseums laden Radwege zu Entdeckungstouren durch 200 Jahre Industriegeschichte und malerische Naturlandschaften ein.

Die „Tour de LWL-Industriemuseum“ besteht aus insgesamt acht Etappen. Ein Rundkurs aus fünf Einzeletappen verbindet die Standorte im Ruhrgebiet. An den Standorten außerhalb des Ruhrgebiets führen Rundtouren durch die Landschaft und Geschichte der Region.

Alle Strecken stehen als GPX-Track zum Download bereit.

Etappe 1: Dortmund - Witten

Zeche Zollern - Zeche Nachtigall

Länge: 15 km

Die Zeche Zollern verlassen Sie durch Einbiegen Rhaderweg linkerhand. Entlang des Emscher Park Radweges (rotes Schild) durchqueren Sie ein waldreiches Naturschutzgebiet, das zum Wasserschloss Haus Dellwig führt. Ab Haus Dellwig folgen Sie dem Radweg R31 in südlicher Richtung. Der Weg führt durch Lütgendortmund sowie Somborn. Weiterhin dem R31 folgend führt die Strecke geradewegs nach Witten. Jetzt folgen Sie den Radwegweisern. Diese führen vorbei am Villenensemble der Familie Lohmann. Nachdem Sie die Ruhr überquert haben, halten Sie sich rechts und fahren entlang der Ruhrtalbahn zum LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall. Haben Sie ein bisschen mehr Zeit im Gepäck, dann wagen Sie – bevor Sie in Witten die Ruhr überqueren – einen kleinen Abstecher vom R31, indem Sie sich zum Bergerdenkmal auf dem Hohenstein begeben. Von dort haben Sie einen schönen Blick auf die nahe Industrielandschaft.

Die Strecke zum Download auf AllTrails.com

Streckenkarte mit Route von Witten nach Dortmund

Etappe 2: Witten - Hattingen

Zeche Nachtigall - Henrichshütte Hattingen

Länge: 18 km

Von der Zeche Nachtigall zunächst über den Bahnübergang und dann dem Radwegweiser folgend links in den RuhrtalRadweg Richtung Ruine Hardenstein einbiegen. Vor der Burgruine, die selbst einen Abstecher wert ist, setzt Sie eine Fähre über die Ruhr. Außerhalb der Fährzeiten überqueren Sie die Nachtigallbrücke, um auf die andere Seite der Ruhr zu gelangen. Folgen Sie dem ausgezeichneten RuhrtalRadweg in Richtung Hattingen und passieren Sie entlang der Ruhr und des Kemnader Sees interessante Zeugnisse der Industriekultur: die Schleuse Herbede mit den dazugehörigen historischen Häusern, die Brennerei Sonnenschein, um 1800 gegründet und heute ein Getränkeladen, und die Zeche Gibraltar, ein ehemaliges Steinkohlenbergwerk und Gefängnis für politische Gegner des Nationalsozialismus. Wenn Sie Hattingen erreichen, überqueren Sie erneut die Ruhr. Hier folgen Sie den Schildern der Route der Industriekultur (rotes Schild) nach links in Richtung 14 der Henrichshütte Hattingen. Alternativ fahren Sie hinter der Brücke geradeaus. So erreichen Sie nach wenigen hundert Metern die historische Altstadt Hattingens.

Die Strecke zum Download auf AllTrails.com

Streckenkarte der Etappe Zeche Nachtigall bis zur Henrichshütte Hattingen

Etappe 3: Hattingen - Bochum

Henrichshütte Hattingen - Zeche Hannover

Länge: 26 km

Von der Henrichshütte fahren Sie links die Werksstraße entlang und folgen der Beschilderung der Route der Industriekultur (rotes Schild). Vor der ersten Brücke über die Ruhr geht es nach rechts hinab zur Birschel-Mühle. Nach dem Besuch der Mühle begeben Sie sich auf den RuhrtalRadweg zurück. Diesem folgen Sie in Richtung Essen.  Kurz vor der Schleuse Dahlhausen geht es nach rechts über die Ruhr und durch die Stadtteile Dahlhausen und Sevinghausen. In Bochum-Wattenscheid treffen Sie auf die Kray-Wanner-Bahn. Ab jetzt folgen Sie der Beschilderung des Emscher Park Radweges (rotes Schild) in Richtung Jahrhunderthalle. Wenn Sie auf die Erzbahntrasse treffen, folgen Sie weiterhin dem Emscher Park Radweg (rotes Schild) und biegen scharf rechts Richtung Zeche Hannover ab. Nach etwa 2 km hinter der Erzbahnbrücke Nr. 4 verlassen Sie die Erzbahntrasse und folgen der Beschilderung Emscher Park Radweg (rotes Schild) nach links zur Zeche Hannover.

Die Strecke zum Download auf AllTrails.com

Streckenkarte von der Henrichshütte Hattingen zur Zeche Hannover

Etappe 4: Bochum - Waltrop

Zeche Hannover - Schiffshebewerk Henrichenburg

Länge: 32 km

Folgen Sie zunächst der Beschilderung Emscher Park Radweg (rotes Schild) zurück zur Erzbahntrasse. Wo früher Erz transportiert wurde, radeln Sie nun auf ebener Strecke über insgesamt 15 Brücken bis zum Rhein-Herne-Kanal. Wenn Sie den Hafen Grimberg erreichen, folgen Sie wieder der Beschilderung Emscher Park Radweg (rotes Schild). Nun durchqueren Sie den Landschaftspark Emscherbruch bis zur Halde Hoppenbruch. Auf dem Plateau der Halde erwartet die Besucher der „Skulpturengarten Windkraft“ und ein faszinierender Rundblick über das zentrale Ruhrgebiet. Weiter geht’s entlang des Rhein-Herne-Kanals zum Umspannwerk Recklinghausen, in dessen Museum man einiges über die Entwicklung der Energieerzeugung erfahren kann. Der beschauliche Radweg am Rhein-Herne-Kanal führt entlang der Schleusen Herne-West und Herne-Ost. Während 26 von Herne-West nur noch die Außenkammern der Schleusenmauern erhalten sind, ist Herne-Ost nach Modernisierungsarbeiten auch heute noch in Betrieb. Nach dieser Einstimmung auf das Thema erreichen Sie nach wenigen Kilometern das Schiffshebewerk Henrichenburg.

Die Strecke zum Download auf AllTrails.com

Streckenkarte von der Zeche Hannover zum Schiffshebewerk Henrichenburg

Etappe 5: Waltrop - Dortmund

Schiffshebewerk Henrichenburg - Zeche Zollern

Länge: 17 km

Am Schiffshebewerk folgen Sie dem Emscher Park Radweg (rotes Schild) links in Richtung Zeche Waltrop/ Schleusenpark. Auf ebener Strecke radeln Sie entlang des Dortmund-Ems-Kanals und durch die grüne Landschaft der Ickerschen Heide. Wenn der Emscher Park Radweg links abbiegt, wechseln Sie auf den R31 und fahren weiter geradeaus. Die Strecke führt vorbei am Deininghauser Bach, einem der größten Renaturierungsgebiete der Region, bis nach Castrop-Rauxel. Hier passieren Sie die Förderanlage der stillgelegten Zeche Erin mit dem besonders sehenswerten Hammerkopfturm. Nur wenige Meter bergab treffen Sie auf das Haus Goldschmieding mit seiner schönen Parklandschaft. Die Geschichte dieses Hauses reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Ab hier folgen Sie weiter dem R31 und schon bald sehen Sie in der Ferne eines der Fördergerüste der Zeche Zollern. Das Ziel ist nah!

Die Strecke zum Download auf AllTrails.com

Streckenkarte vom Schiffshebewerk Henrichenburg zur Zeche Zollern

Etappe 6: Rundkurs Bocholt

TextilWerk Bocholt

Länge: 20 km

Die Strecke beginnt am TextilWerk Bocholt/Weberei mit dem links Einbiegen in die Uhlandstraße, ab hier folgen Sie der Themenroute „100 Schlösser Route“. Sie fahren links in die Gustav-Heinemann-Promenade entlang des schönen Aasees und befahren weiter die „100 Schlösser Route“. Ab der Wibbelstraße achten Sie auf die Streckenführung des agrar-touristischen Euregio-Projektes „agri-cultura“, die sie nach kurzer Zeit ins Zentrum von Rhede führen wird. Rhede verlassen Sie wieder, indem Sie an der Gundulakirche rechts in die Burloer Straße einbiegen und ab hier erneut der „100 Schlösser Route“ folgen. Vom Bocholter Diek biegen Sie ab in Im Kretier – hier befinden Sie sich erneut auf dem „agri-cultura“-Streckennetz. Schließlich erreichen Sie die gewundene Schlossallee, die zum idyllischen Schloss Diepenbrock führt. Der Weg zurück nach Bocholt führt wieder über die Schlossallee und Awater bis zur Vardingholter Straße. Folgen Sie den Schildern der „agri-cultura“ und Sie gelangen auf die Hohe Straße. Von dort aus sind es nur noch etwa 100 m zurück zum TextilWerk.

Die Strecke zum Download auf AllTrails.com

Streckenkarte Rundkurs TextilWerk Bocholt

Etappe 7: Rundkurs Lage

Ziegeleimuseum Lage

Länge: 23 km

Folgen Sie der Beschilderung Ziegelroute. Zunächst fahren Sie in Richtung der alten Zieglerstadt Lieme, wo auch heute noch alte Fachwerkhäuser an die Hochzeit der Wanderziegler erinnern. Weiter geht es nach Bad Salzuflen. Hier kann man vieles über die Salzgewinnung im Mittelalter erfahren. Die Route führt vorbei am Salzhof, der Keimzelle des Salzhandels, wo das Salz gesiedet wurde. Hinter Bad Salzuflen fahren Sie durch die schöne Landschaft der Hoffmanschen Wiese und das Begabad lädt zu einer Abkühlung unter freiem Himmel ein. Kurz darauf fahren Sie an der Heerser Mühle vorbei. Früher wurde hier Getreide gemahlen. Heute hat ein Umweltzentrum hier seinen Sitz. Verschlungene Pfade führen durch eine atemberaubende Landschaft zurück zum Ziegeleimuseum Lage.

Die Strecke zum Download auf AllTrails.com

Rundkurs Ziegeleimuseum Lage

Etappe 8: Rundkurs Gernheim

Glashütte Gernheim

Länge: 34 km

Die Radtour durch die Natur und Umgebung rund um Petershagen startet ab der Glashütte Gernheim in Richtung Westen. Den Straßen Gernheim und Ringstraße folgen Sie etwa 300 m, bis Sie auf die Wegbeschilderung der Mühlenroute treffen. Dieser folgen Sie während der kompletten Etappe, die Sie an den verschiedensten Mühlen vorbei führt. Die Mühlenroute führt Sie anschließend an den Rand des Staatsforstes Minden-Heisterholz. Dabei fahren Sie an einem malerisch zugewachsenen See vorbei, an dessen östlichen Ende sich die Biologische Station Minden-Heisterholz befindet. Ein Besuch dort lohnt, um Fauna und Flora der Region genauer kennenzulernen. Nachdem Sie eine üppige Allee entlanggeradelt sind, wechseln Sie linkerhand auf die Nebenroute der Mühlenroute, die Sie umgehend zur nächsten Mühle führt, der Großenheider Mühle. Bis Petershagen folgen Sie dieser Nebenroute. So gelangen Sie auf ebener Strecke an der Weser entlang zurück in den Ort. Begrüßt werden Sie zunächst von der Büschings Mühle, einer Holländerwindmühle aus dem Jahre 1810, die noch bis 1938 mit Windkraft betrieben wurde. Nach kurzem Weg erreichen Sie das Weserrenaissance-Schloss Petershagen. Nun geht’s stadtauswärts nach Hopfenberg. Ab hier folgen Sie der Beschilderung zurück zur Glashütte Gernheim.

Die Strecke zum Download auf AllTrails.com

Rundkurs Glashütte Gernheim